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Südafrika ist zweifelsohne weltweit das beste und beliebteste Reiseziel zur hautnahen Beobachtung von
WALEN und HAIEN. Nicht nur halten sich hier ungewöhnlich viele dieser recht selten gewordenen Riesen auf, sondern liegen auch die Beobachtungsorte so zugänglich und nahe der Küste, dass dem Besucher eine Vielfalt an
Möglichkeiten präsentiert werden. Hier kann in aller Ruhe das Treiben dieser faszinierenden Kreaturen erlebt und photographiert werden – die Wale beim kalben, säugen und paaren, die Haie beim jagen. Das Preisleistungsverhältnis ist günstig und der Wechselkurs zum S.A.Rand macht die Reise noch attraktiver. Sind SIE auf den grössten Moment Ihres Lebens gefasst? WANN UND WO Beobachtungsorte sind in etwa nach Beliebtheit geordnet. Die Karte zeigt die Orte für Wal und Haitrips.
Dies ist das Mekka und der absolute Schwerpunkt für sowohl die Walbeobachtung von Land und Boot, als auch das Haitauchen. Eine beschränkte Anzahl legitimer Unternehmer darf in zugeteilten Gebieten Wale und Haie per Boot hautnah aufsuchen. Grosse Weisse Haie können während des ganzen Jahres zahlreich angetroffen werden, jedoch sind die Monate April bis November die produktivsten. Einer der Gründe hierfür ist das Massenwerfen von Jungrobben auf Dyer Island im Dezember. Dieses spektakuläre Phänomen ist offensichtlich Grund für die weniger aggressiven Haie, aber ist optisch dafür zugleich etwas Ausgleich. Ferner werden eine Reihe verschiedener Meeresvögel auf jedem Trip hierher angetroffen. Das Beobachten der Haie von Bord ist dem Tauchen im Käfig nicht untergeordnet. Wale jedoch sind Winterbesucher an der Südafrikanischen Küste. Glattwale treffen sich zwischen Juni und Dezember in den schützenden Buchten von St Helena Bay bis Port Elizabeth, um sich hier zu paaren und ihre Kälber zu gebären. Oktober ist der Höhepunkt der Walsaison und dann sind die meisten Kälber sind bereits geboren. Einige Bullen sind auch noch zugegen, aber diese begeben sich nun langsam wieder in die planktonreichen, antarktischen Gewässer. Die Walmütter verbleiben etwas länger um ihre Kälber täglich mit hunderten von Litern Milch zu nähren, sodass auch diese im November oder Dezember den weiten Weg nach Süden anpacken können. Die felsige Steilküste um die Walker Bay bei Hermanus und De Kelders eignet sich auch besonders gut zur Walbeobachtung vom Land.
Auch als Plett bekannt bietet dieser Ferienort auf der bekannten Garden Route ein attraktives Paket und steht nach der Walker Bay sicher an zweiter Stelle. Hier bekommt der Besucher regelmässig beide charismatischen Meeressäuger, Wale und Delphine zu Gesicht. Sogar von Land aus können sie gesichtet werden, obgleich das hautnahe Erleben, das typisch für die Walker Bay ist, hier eher als Seltenheit gilt. Ein aufregendes Zurwasserlassung der Boote mitten durch die Brandung macht diese Bootstrips zu einem besonders abenteuerlichen Erlebnis. Obwohl Glattwale hier nicht so zahlreich erscheinen wie in der Walker Bay, finden sich dafür einige Buckelwale ein, die zum kalben und paaren in die tropischen Gewässer an der Mozambikanischen Küste unterwegs sind. Jeder Bootsausflug schliesst auch einen Besuch zur Robbenkolonie auf der Robberg Halbinsel ein. Ferner sind motorisierte Segelflüge hier eine weitere und ganz ungewöhnliche Perspektieve die Wale und Delphine zu erleben. Endlose, saubere Strände mit relativ warmem Wasser und die malerische Umgebung machen dieses zu einem sehr attraktiven Ferienort. Für die wirklich abenteuerlichen gibt es hier am Bloukrans den höchsten kommerziellen Bungy Jump der Welt.
Der Anfang der Garden Route, Ort Diaz erster Europäischer Landung nach Umrundung des Kaps in Jahre 1488, Grossfischereihafen und Erdgasgewinnungszentrum Südafrikas. Eine grosse Anzahl Glattwale teilen während der Walsaison die geschützte Bucht mit den Weissen Haien und den Robben von "Seal Island". Obgleich Bootsfahrten für beides, Walbeobachtung und Haitauchen hier arrangiert werden können, ist die Walbeobachtung von Land aus in der Regel weniger aufregend. Jedoch sind die Straussenfarmen und die weltberühmten Cango Caves bei dem nahegelegenen Oudtshoorn, und der wunderbare Wildpark Bottelierskop auf jeden Fall auch einen Besuch wert.
Dies ist einer der abgelegendsten, jedoch idyllischsten Walbeobachtungsorte. In der kleinen Buch halten sich die Wale recht nah dem Ufer auf und sind wunderbar vom Strand aus zu sehen. Aber es ist die zauberhafte Umgebung des Breede River und der Mündung dessen, die dieses wenig kommerzielle und selten besuchte Reiseziel so attraktiv macht. Auch das Sportangeln ist hier besonders reizvoll und riesen Fische werden regelmässig gelandet. Bootstrips zur Walbeobachtung sind hier nicht erlaubt.
Hier versammeln sich die grösste Anzahl der Glattwale und sie sind auch wunderbar von den weissen Dünen zu beobachten. Jedoch befinden sich die Wale auch hier hinter den Felsenbecken und Riffs, in denen sich bei ruhigem Wasser herrlich tauchen lässt. Eine Verschiedenheit bedrohter Landtierarten sind in diesem Naturschutgebiet aufzufinden, und es gibt gemütliche Űbernachtungsmöglichkeiten. Bootstrips zur Walbeobachtung sind hier nicht erlaubt.
In den Gewässern um Kapstadt halten sich in der Regel weniger Wale auf. Dennoch gibt es verschiedene Boote, die Walbeobachtungstrips anbieten. Für den Besucher, der seine Zeit lieber in und um Kapstadt verbringen will, bieten die Table Bay und die False Bay nichtsdestotrotz unvergessliche Momente in einer von den weltbekanntesten Bergkulissen umgebenen Seelandschaft. Die hübsche Autostrecke zwischen Muizenberg und Simon’s Town ist bekannt für häufige Walsichtungen, oft recht nahe dem Strand. Die False Bay jedoch ist vor allem berühmt für die fliegenden Haie, die um Seal Island eine besondere Art der Jagd entwickelt haben. Während Boote Robbenimitate an der Wasseroberfläche entlangziehen, schwimmen Haie in der Tiefe und lauern auf einen guten Augenblick das vermeintliche Tier zu greifen. So gross ist das Momentum des Angriffs, dass der Hai weit über die Wasseroberfläche hinausschiesst. Kein Bericht über Kapstadts Meeresleben ist komplett ohne das hervorragende Tiefseeangeln zu erwähnen. Das Canyon, etwa 30 Kilometer vom Festland ist reich an solch hervorragendem Grossfisch wie Thunfisch, Schwertfisch, Haien und Dolphinfisch.
An der Westküste nördlich von Kapstadt gibt es vor allem zwei Gebiete, die es wert sind hier zu erwähnen. Beide St Helena Bay und Saldanha Bay/Langebaan sind wegen des vom stürmischen Meer geschützten Fahrwassers ideal für das Walbeobachten vom Boot. Besonders reizvoll ist die Umgebung der Langebaan Lagune mit mehreren Inseln und einer Vielfalt Meeresvögeln, Robben und auch Delphinen. Von Land aus ist die Walbeobachtung auch hier nicht besonders interessant, dafür aber ist gerade diese Gegend bekannt für die traumhafte Blumenpracht während des südlichen Frühlings. Auch sind ganz in der Nähe die reichsten palaeontologischen Funde Südafrikas zu besichtigen, und alles liegt kaum 100 Kilometer von Kapstadt.
Wal und Delphintrips werden auch hier geboten, aber sowohl die geographischen Einschränkungen, als auch die geringere Anzahl an Walen, erschweren dieses Unternehnen etwas. Alle drei Orte liegen auf der Garden Route und haben dem Besucher nebst wunderbaren Stränden und Naturparks einiges zu bieten. Der Addo Elephanten Park und Shamwari sind zwei der bekanntesten dieser weltbekannten Parks und im Kapland die einzigen wirklich umfangreichen.
Die Walbeobachtung wird an der südafrikanischen Ostküste nicht so gross geschrieben wie am Kap, denn hier ziehen Buckelwale nur vorbei. Dennoch sind spektakuläre Auftritte dieser akrobatischen Walspezie keine Seltenheit. Mehrere Unternehmer sind berechtigt solche Touren zu führen, bieten aber oft noch das hier an der Kwazulu-Natal Küste so beliebte Gamefishing und Reefdiving an. Auch hier ist die Walsaison von Juni bis November. Lake St. Lucia und das Umfolozi/Hluhluwe Naturschutzgebiet gehören zu Südafrikas besten Parks mit einer grossen Vielfalt an Getier, einschliesslich den Breitmaul und Spitzmaul Nashörnern. |
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